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Dein KI-System einfach erklärt: LLM, RAG, MCP, Skills und Agenten

Wenn du dich mit KI beschäftigst, begegnen dir schnell Begriffe wie LLM, RAG, MCP, Skills und Agenten. Jeder dieser Bausteine übernimmt eine bestimmte Aufgabe. Der Vergleich mit einem Körper hilft dabei, ihr Zusammenspiel zu verstehen.

Dein KI-System einfach erklärt: LLM, RAG, MCP, Skills und KI-Agenten mit Wilfried Häring.
Die fünf Bausteine eines KI-Systems im Überblick, erklärt anhand eines Körpers.

Das Sprachmodell, kurz LLM, übernimmt im Vergleich die Rolle des Gehirns. Es verarbeitet Sprache, erkennt Muster und formuliert Antworten. Dabei nutzt es sein trainiertes Wissen und die Informationen, die es im aktuellen Kontext erhält. Für verlässliche Auskünfte über dein Unternehmen braucht es Zugang zu den passenden Quellen.

LLM als Gehirn: Ein Sprachmodell verarbeitet Sprache und formuliert Antworten.

RAG bringt die Bibliothek ins Spiel. Das System sucht vor einer Antwort relevante Stellen in deinen Dokumenten und stellt sie dem Sprachmodell als Kontext bereit. So können etwa Handbücher, Richtlinien oder Vertragsunterlagen in die Antwort einfließen. Die Qualität der Quellen und der Suche beeinflusst das Ergebnis.

RAG als Bibliothek: Die KI nutzt passende Informationen aus eigenen Dokumenten.

MCP lässt sich mit dem Nervensystem vergleichen. Der Standard schafft eine einheitliche Verbindung zwischen KI-Anwendungen und externen Werkzeugen oder Datenquellen. Darüber kann eine Anwendung beispielsweise Kalenderinformationen abrufen oder ein Ticket anlegen, sofern die entsprechenden Werkzeuge und Berechtigungen verfügbar sind.

MCP als Nervensystem: Ein Standard verbindet KI-Anwendungen mit Werkzeugen und Daten.

Skills stehen für gelernte Handgriffe. Sie bündeln Anleitungen, Vorlagen und gegebenenfalls Werkzeuge für wiederkehrende Aufgaben. Bei einem Angebot oder einem Protokoll können dadurch Aufbau, Vorgehen und Prüfschritte bereits festgelegt sein.

Skills als gelernte Handgriffe: Wiederverwendbare Anleitungen und Werkzeuge für Aufgaben.

Ein KI-Agent verbindet diese Möglichkeiten, um ein Ziel in Arbeitsschritte zu übersetzen und Werkzeuge einzusetzen. Er kann Informationen recherchieren, Unterlagen auswerten und eine Entscheidungsvorlage vorbereiten. Welche Handlungen er ausführen darf und wann eine Freigabe erforderlich ist, legst du fest.

KI-Agent als Gehirn und Hände: Er plant Schritte, nutzt Werkzeuge und prüft Ergebnisse.

Für dein Unternehmen beginnt der sinnvolle Einsatz mit einer konkreten Aufgabe: Welcher Ablauf soll einfacher werden? Welche Informationen braucht die KI dafür? Wer prüft das Ergebnis? Klare Zuständigkeiten, auffindbare Daten und passende Berechtigungen bilden die Grundlage.

Verstehen, verbinden, ins Handeln kommen: Gute KI beginnt mit klaren Zielen, geordneten Daten und passenden Abläufen.

Ich helfe dir dabei, diese Grundlage zu schaffen und daraus einen passenden nächsten Schritt für Organisation, Automatisierung und KI abzuleiten. Lass uns über deinen Arbeitsablauf sprechen.

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