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Projektgedächtnis und Coding Harness: Mit KI im Projekt weiterarbeiten

Wilfried Häring und KI-Bot im Selfie: Muss ich der KI alles neu erklären?

Du öffnest einen neuen Chat und möchtest an Deinem Projekt weiterarbeiten. Erst einmal erklärst Du wieder das Ziel, suchst die aktuelle Datei und rekonstruierst die letzte Entscheidung. Diese Vorarbeit lässt sich reduzieren, wenn die Zusammenarbeit mit KI einen verlässlichen Projektstand und einen geregelten Arbeitsablauf bekommt.

Der nächste Arbeitstag beginnt mit Rückfragen zum bisherigen Projektstand.

Die entscheidende Frage lautet: Woher weiß die KI beim nächsten Auftrag, was bisher geschehen ist? Ein neuer Chat hat nicht automatisch Zugriff auf alle früheren Unterhaltungen und Dateien. Dafür braucht es gespeicherte Informationen, passende Zugriffsrechte und einen Ablauf, der den relevanten Kontext tatsächlich lädt.

Die Aufgaben von Entwicklungsumgebung, Projektgedächtnis und Coding Harness.

Eine Entwicklungsumgebung stellt den Arbeitsplatz bereit, beispielsweise mit Editor, Terminal und Git. Das Projektgedächtnis hält Ziele, Quellen, Entscheidungen und offene Aufgaben fest. Ein Coding Harness ist die Software um das KI-Modell herum, die Modellaufrufe und Werkzeugnutzung organisiert und Rückmeldungen in den weiteren Ablauf einbindet. So kann die KI Dateien bearbeiten, Tests anstoßen und deren Ergebnisse für die nächste Bearbeitung nutzen. Welche Aktionen möglich sind, hängt von der konkreten Einrichtung ab.

Inhalte eines Projektgedächtnisses: Auftrag, Quellen, Entscheidungen, Aufgaben und Freigaben.

Für ein erstes Projektgedächtnis können übersichtliche, versionierte Projektdateien genügen. Darin stehen der Auftrag, gültige Anforderungen, wichtige Entscheidungen mit ihrer Begründung sowie erledigte und offene Aufgaben. Auch Regeln zur Zusammenarbeit und notwendige Freigaben gehören dazu. Die KI muss diese Informationen lesen können und den Stand nach der Arbeit nachvollziehbar aktualisieren. Aktualität, Quellen und Widersprüche bleiben Gegenstand der Prüfung.

Vier beispielhafte Arbeitssituationen von Wilfried Häring mit dem KI-Bot.

Im Arbeitsalltag ergibt sich daraus ein wiederkehrender Ablauf: Du beschreibst das gewünschte Ergebnis. Die KI lädt den relevanten Projektstand und schlägt die nächsten Schritte vor. Mit den freigegebenen Werkzeugen bearbeitet sie die Aufgabe und prüft das Ergebnis. Anschließend hält sie fest, was sich geändert hat und welche Fragen offenbleiben. Bei einer späteren Sitzung kann dieser Stand als Ausgangspunkt dienen.

Beispiel Kundenformular: Projektstand laden, ausführen, prüfen und Fortsetzung vorbereiten.

Ein anschauliches Beispiel ist ein Formular für Kundenanfragen. Das Projektgedächtnis beschreibt die benötigten Felder, die Empfänger und die bisherigen Entscheidungen. Der Harness ermöglicht der KI, die vorgesehenen Dateien zu bearbeiten und Tests aufzurufen. Du prüfst, ob das Formular fachlich passt, und gibst die Veröffentlichung frei. Der geprüfte Stand und offene Punkte fließen zurück in die Dokumentation. Das ist eine illustrative Arbeitssituation, keine Beschreibung einer bereits eingerichteten Kundenlösung.

Wilfried Häring und KI-Bot mit Kontaktaufruf zum Aufbau eines Projektgedächtnisses.

Der mögliche Nutzen liegt in weniger wiederholter Erklärung, nachvollziehbaren Entscheidungen und einer besseren Übergabe zwischen Arbeitssitzungen. Wie gut das funktioniert, hängt von der Qualität des Projektgedächtnisses und der technischen Anbindung ab. Wenn Du für Dein Unternehmen einen passenden Einstieg klären möchtest, nimm Kontakt mit mir auf.

Fachlicher Hintergrund: Anthropic: Scaling Managed Agents und Effective harnesses for long-running agents.

Die Motive mit KI-Bot sind KI-generierte Illustrationen.

Vom Impuls zur Umsetzung

Du möchtest das Thema auf dein Unternehmen übertragen? So entsteht ein KI-Projektgedächtnis für dein Unternehmen >

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Projektwissen für Menschen und KI gemeinsam nutzbar machen >

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